Zu den sich verschärfenden Spannungen in Bosnien und Herzegowina äußert sich der Ministerpräsident der Republika Srpska, Milorad Dodik, in einem Interview mit der österreichischen Tageszeitung „Der Standard“. Er nennt die Republika Srpska „unantastbar“ und bezeichnet zugleich die Föderation von Bosniaken und Kroaten als „Ausland“. Im Hinblick auf einen demnächst von der internationalen Gemeinschaft zu benennenden neuen Hohen Repräsentanten meint Dodik, bei den Muslimen (Bosniaken) in Sarajevo bestehe die Hoffnung auf einen „ausländischen Maharadscha“, der die Republika Srpska „säubert“. So deutliche Worte hat Dodik bisher selten gefunden.
zum Dodik-Interview in „Der Standard“
siehe auch ein Bericht von Srecko Latal bei BalkanInsight.com (Engl.)
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